Die Geschichte von Taira erzählt Aufstieg und Untergang der rivalisierenden Samurai-Stämme im 12. Jh.

Keiji Shimauchi (Professor der Literaturwissenschaft, lehrt in einer japanischen Universität) schreibt 2014 zu diesem Roman: 

„Die Geschichte von Taira – Neue Interpretation“, auf Japanisch Shin-Heikemonogatari, beginnt mit den berühmten Sätzen aus dem klassischen Werk, Die Geschichte von Taira, Heikemonogatari.

Eiji Yoshikawa übernimmt den ersten Absatz des klassischen Werkes als Einleitung seines ersten Buches."

 

Ich muss hier kurz erklären. Das klassische Werk, genannt genauso wie der Roman aber ohne Neue Interpretation, entstand im 13. Jh. Die Episoden wurden damals mündlich überliefert und dann irgendwann in Altjapanich niedergeschrieben.

 

Shimauchi weiter:

"Eiji Yoshikawa schreibt die wohlklingenden Sätze aus der altjapanischen Originalgeschichte ab. Dabei hat er längst beschlossen, dass in seinem neuen Roman, den er zu schreiben beginnt, eine völlig andere Glocke als in der Originalfassung läuten wird. Er wird eine andere Weltanschauung zum Leben und Tod zugrunde legen. Eiji Yoshikawa will seine eigene Sicht und Meinung zu dem Thema aufzeigen. 

Um die Kultur Japans nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zu beleben, muss man die Ästhetik des Unterganges überwinden. Diese Weltanschauung hat lange die japanische Kultur beherrscht. Sanfte Glockenklänge hallen noch aus der Einleitung nach. Doch beginnt Eiji Yoshikawa in seiner neuen Interpretation der Geschichte sofort mit einer anzüglichen Szene. Der junge Kiyomori verbringt eine Nacht in einem Freudenhaus. Sein neuer Roman hat sich an die Fahne geschrieben, die Originalgeschichte zu überwinden und über die althergebrachte Weltanschauung zur Vergänglichkeit hinwegzukommen."

 

Zur Anmerkung: Das Mitgefühl zur Vergänglichkeit aller Veränderlichen bildet die zentrale Sichtweise in der Religion und der Literatur Japans. Nach dem Buddhismus durchlaufen alle Kreaturen in der Natur, Tiere und Pflanzen, den ewigen Kreislauf des Aufstiegs und des Unterganges. Die Japaner hatten in der Vergangenheit große Ängste vor Reinkarnation. Sie neigen immer noch den Untergegangenen geradezu mit Mitleid und Wehmut zu trauern, solidarisieren sich mit Ihnen in Traurigkeit, ja, versinken in tiefe Melancholie und meinen, dass der Tod eines Kriegsverbrechers doch einen Sinn gehabt hat, der im Schrein Yasukuni Jinja verehrt wird. Dabei wird der Verstand gefragt, die Ursachen für den Untergang objektiv ins Auge zu fassen. Keiji Shimauchi nennt das Mitgefühl zur Vergänglichkeit die Ästhetik des Unterganges und meint, Eiji Yoshikawa schmeißt dieses Jahrhunderte alte Weltbild hin.

 

Keiji Shimauchi weiter:

„Kiyomori lernt nicht nur zum ersten Mal in seinem Leben ein Weib, eine Prostituierte, im Freudenhaus kennen, auch das Geheimnis über seine Geburt hat man ihm angedeutet. Seine Mutter ist die Gion-Dame. Sie ist eine nur dem Namen nach vornehme Konkubine und wickelt Männer von allen Gesellschaftsschichten um den Finger. Sie lässt die Stimmung des Wehmutes, die aufkommt, wenn man den Originalroman mit den läutenden Glocken der Tempel in Gion liest, in wunderbarer Weise verfliegen.

Gion-Dame strahlt die ewige Jugendlichkeit aus, als würde sie aus den Adern der Männer ihre Lebenselixiere saugen. Nicht nur ihre Sexbesessenheit, Geld- und Machtgier, auch ihre Hingabe zum Ruhm leben in dieser Frau, die mit dem Mitgefühl zur Vergänglichkeit aller Lebewesen nichts am Hut hat. Das ist Kiyomoris Mutter.

Sowohl der ehemalige Tenno Shirakawa als auch der starke Samurai, Kiyomoris Vater Tadamori, selbst die Adeligen auch, die eigentlich mit allen Wassern gesellschaftlichen Umgangs gewaschen sein sollten, werden vor dieser Frau an der Nase herumgeführt, als sei es ein Kinderspiel für sie.

Gerade Gion-Dame, die ausschließlich ihrer Begierde folgt, ist prädestiniert für eine große Rolle, den Beginn zu dem großartigen Roman namens „Die Geschichte von Taira – Neue Interpretation“ einzuläuten. Wenn man sie mit der Prostituierten Ko vom Roman „Musashi“ vergleicht, ist Gion-Dame eine um das Hundertfache aufgemotzte Frau, so der Literaturkritiker. Sie ist der Repräsentant für alle Protagonisten in der neu aufgelegten Geschichte von Eiji Yoshikawa. Alle folgen nur ihren eigenen Begierden. Von dieser Mutter ist Kiyomori geboren worden. Es ist egal, wer sein leiblicher Vater ist, worüber Kiyomori sich quält.

Eiji Yoshikawa gelingt es hervorragend, seine Version der Geschichte von all den Verwünschungen zu befreien, die an der klassischen Erzählung haften. Im ersten Großkapitels „Unkraut in der Erde“ kommt der zweite Absatz „Markt“ vor. Über dem Markt liegt die Lebenslust der einfachen Menschen in der Luft. Der Markt ist voller Getöse und Unanständigkeit. Man denkt sofort an das Gewimmel der armen Menschen und das Gewühl der Fleischeslust.

Die Ausgelassenheit und die Lebenslust der einfachen Menschen, die ihren Unterhalt am Markt verdienen, sind von der Ästhetik des Unterganges weit entfernt. Eiji Yoshikawa liebt die Atmosphäre eben dieses Marktes.

Kiyomori Taira steht aus der Menge dieser einfachen Menschen auf, die ungeheure Energie besitzen und wie Unkraut leben. Er versucht die Gesellschaft für seinen Stamm zu verändern, wie Stängel der unkaputtbaren Jamswurzeln wuchern und mit ihren Blättern die ganze Erde bedecken. Die Unterirdischen sind stark und überleben die Unterdrückung. Der Titel des ersten Großkapitels heißt „Unkraut in der Erde“ und symbolisiert die Lebenskraft, mit der Unkraut immer wieder wuchert, egal wie häufig man es aus dem Boden reißt.

Nicht nur die Unterirdischen, die um den Markt leben, sehnen sich nach der Harmonie und der Liebe in der Familie und ringen sich um mehr Macht und Geld. Auch der Tenno, der ehemalige Tenno sowie ihre Gemahlinnen suchen nach der Liebe. Aber sie können die Liebe nicht bekommen, egal wie sehr sie sich danach sehnen, wie groß ihr Ehrgeiz um die Liebe ist. Sie leiden am Ende unter Eifersucht, Hass und Groll.

Nach der Thronfolge der Tennos ist Sutoku der 75. Tenno (Im übrigen ist der neue Tenno Reiwa der 126. Tenno) und gilt offiziell als der Sohn des 74. Tennos Toba, aber hartnäckige Gerüchte zirkulieren, dass Toba nicht sein Vater sei, sondern Shirakawa. Shirakawa ist der 72. Tenno und Sutokus Urgroßvater und hätte die Gemahlin von Toba geschwängert, so die Gerüchte. Wenn es so wäre, könnte es keine verwandtschaftliche Liebe zwischen dem Urgroßvater Shirakawa, dem Vater Toba und dem Sohn Sutoku gegeben haben. So steigen mehrere Generationen von Tennos auf den Thron, die vor Liebesentzug verdursten.

Selbst in der Regentenfamilie Fujiwara sind die Harmonie und die Liebe längst zerstört worden. Eigentlich ist es ihre Aufgabe, die Tennos zu unterstützen. Tadazane Fujiwara, das Familienoberhaupt, zum Beispiel, liebt blindlings den jüngeren seiner beiden Söhne, den linken Minister Yorinaga, und nimmt dem älteren Sohn, dem Regenten Tadamichi, das Amt des Regenten und des Stammesführers ab.

 

Die Menschen, die die Liebe nicht bekommen, tun alles daran, zu Position, Macht und Geld zu gelangen. Oder sie verfallen in eine Illusion, mit Hilfe ihrer Position und ihres Geldes Liebe kaufen zu können. An diesen inneren Zerwürfnissen der Tenno- und der Fujiwara-Familie beteiligen sich die beiden rivalisierenden Samuraistämme Taira und Minamoto mit ihrer Waffengewalt. Auch in den Samurai-Familien kommen verschiedene menschliche Tragödien aus Liebe und Hass vor. Diese ganzen Konflikte werden bis in abgelegenste Winkel des Landes ausgetragen.

In den Kriegen von Hogen und Heiji im zweiten Buch durchleben die Adeligen innerhalb kürzester Zeit ihren steilen Aufstieg und tiefen Absturz in die Hölle, wobei man nicht unterscheiden kann, ob es ein Lustspiel oder eine Tragödie ist.

Der untere Sekretär Shinzei Fujiwara selbst, der mit seiner unübertrefflichen Intelligenz die Regierungsgeschäfte führt, wird doch so schnell getötet. Solch ein schnelles Ende dieser mächtigen Person lässt die Leser schaudern. Irgendwie ähnelt die Szene einem Moment in der Französischen Revolution. Aber Nobuyori Fujiwara, der Shinzei ermorden lässt und für eine kurze Zeit die höchste politische Macht in seinen Händen hält, wird so einfach verjagt. Man empfindet für seinen Schicksalsschlag allerdings kein Mitleid und sein Leben kommt eher als ein Lustspiel vor.

Auf diese Weise ist das ganze Land voller Menschen, die in ihrem Leben nur noch der Erfüllung ihrer Begierde nachgehen. Es gibt keine anderen Zeitalter zuvor wie zu dieser Zeit, in denen man wildesten Ehrgeiz entwickelt und gerade als Folge dessen untergeht. Die Träume der Erfüllung von ihrer Begierde platzen nach dem Krieg zwischen Taira und Minamoto.

Das Zeitalter der entfesselten Begierde, das vom Krieg von Hogen im Jahr 1156 beginnt, dürfte Eiji Yoshikawa als Urform des Chaos erschienen haben, das Japan nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 heimsucht. Die Menschen in der Periode des Krieges zwischen Taira und Minamoto haben ihr wahres Glück aus den Augen verloren. Deswegen wissen sie nicht mit ihrem überschießenden Ehrgeiz und ihren Gelüsten umzugehen. Es gelingt ihnen nicht, richtige Wünsche zu finden.

Eiji Yoshikawa hat die gebrannte Erde des verlorenen Weltkrieges mit eigenen Augen gesehen. Er dürfte sich für seine eigene Schuld an der erbarmungslosen Niederlage der japanischen Kultur geschämt haben. Gerade deshalb bewahrt er nach dem Ende des Weltkrieges für einige Zeit Stille und flieht in das kleine Dorf Yoshino im Westen von Tokyo. In dieser Periode entwirft Eiji Yoshikawa das Projekt „Die Geschichte von Taira – Neue Interpretation“, um das Nachkriegsjapan von weiterem Untergang seiner Kultur zu bewahren.

Eiji Yoshikawa setzt in seinen Roman Personen ein, die die verheerenden Kriege überlebt haben. Diese Personen haben andere Weltanschauungen als die Tennos, die herrschenden Adeligen und die Samurai. Außerdem sind es mehrere Personen. Mit diesen Personen will Eiji Yoshikawa den Lesern aufzeigen, was die richtigen Wünsche sind. Sie sind Abbilder Eiji Yoshikawas selbst. Sie sind seine Ideale. Durch sie werden das Zeitalter von Taira und Minamoto und das Nachkriegsjapan miteinander verknüpft.

Zuallererst sind es Mönche Saigyo und Mongaku, die sich von Sog der Samurai-Gesellschaft und deren Begierde zu befreien versuchen.

Der weltliche Name von Mongaku heißt Morito Endo. Er ist ein brillanter Kopf, aber kommt mit seiner heftigen Fleischeslust nicht zurecht und verliebt sich in Kesa, die Frau seines Kameraden. Er ermordet die so ersehnte Frau Kesa, anstatt ihren Ehemann zu erschlagen. Er flieht vor diesem Schock in den buddhistischen Stand und wird nach langen qualvollen Jahren als Mongaku neugeboren. Mit seiner explodierenden Energie versucht er, die Gesellschaft mit seinen Händen zu verbessern. Dieser Mongaku ist ein Abbild Eiji Yoshikawas, der genauso wie Mongaku eine brodelnde Willenskraft besitzt.

Saigyo heißt mit seinem weltlichen Namen Norikiyo Sato. Saigyo entledigt sich durch sein Aussteigen in das Mönchsleben der Zwänge der Tenno-, der Adeligen und der Samurai-Gesellschaft. Er verbringt sein restliches Leben damit, sich dem Weg der japanischen Gedichte Waka zu widmen.

Saigyo besucht den Ort, wohin der ehemalige Tenno Sutoku nach seiner Niederlage im Krieg von Hogen verbannt wird. Er schaut seine Majestät Sutoku durch, dass dieser einen zu schwachen Willen besaß. Der Zwiespalt zwischen ihm und seinem Vater Toba, der nicht sein leiblicher Vater war, sowie dessen Gemahlin im Hof führte ihn zu seinem tragischen Ende. Sutoku wurde von den Schmeicheleien der Menschen in seiner Umgebung verführt und so im Aufstand von Hogen zu dem wichtigsten Hochverräter gemacht.

Saigyo, der in seiner Widmung für die japanischen Gedichte aufblüht, fühlt sich zufrieden und schreibt: „ich verbessere im Gedanken mein Gedicht von heute über die Chrysanthemen am Wegrand und freue mich auf die roten Ahornblätter, die ich morgen sehen werde. Selbst der dunkle Weg in der Nacht macht mir viel Freude.“ Er steigt im Gegensatz zu Mongaku von der Gesellschaft aus in die Freiheit, in der die Normen und die Werte der Gesellschaft keine Rolle mehr spielen. Das ist ein Ausdruck dafür, dass die Literatur einen bestimmenden Einfluss auf einen Menschen ausüben kann.

Saigyo ist in der Tat ein Abbild des Literaten, Eiji Yoshikawa. Aber Mongaku, der sich unter ungezügelter Lebenskraft leidet, kann nicht das exakte Ebenbild von Eiji Yoshikawa sein, eben so wenig wie Saigyo allein Eiji Yoshikawa darstellen kann, denn Saigyo hat aufgehört, gegen die Gesellschaft zu kämpfen. Mongaku und Saigyo zeigen Eiji Yoshikawa das Ziel nicht auf, wie er nach dem Zweiten Weltkrieg in der japanischen Gesellschaft leben soll.

Dann taucht in dem Roman Asatori Abe auf. Er ist, anders als Saigyo und Mongaku, die wirklich in der japanischen Historie existierten, eine erfundene Person. Der Schriftsteller hat sie für seinen Zweck installiert. Deswegen stellt Asatori Abe Eiji Yoshikawas Ebenbild und dessen Ideal dar.

Asatori Abe hasst weder die Gesellschaft der Menschen trotz ihres Schmutzes und ihrer Schande, noch lehnt er sie gänzlich ab, noch schaut er sie weg, noch steigt er aus dieser Gesellschaft aus. Er verfolgt stattdessen den Verlauf dieser Gesellschaft in großem Zusammenhang. Sein Blick ist nicht anders als der Blick des Gottes der Geschichte.

Nun, zu der historischen Wahrheit. Die neue Geschichte von Taira bewundert die Leser wegen der Abkopplung des Romans von historischen Belegen. In der neuen Geschichte von Taira werden die historisch belegten Ereignisse nicht exakt wiedergegeben. Nicht wenige Episoden werden abweichend von den historischen Tatsachen beschrieben. Zum Beispiel die Szene im zweiten Großkapitel, Tennopalast. Kiyomori schießt an die Göttersänfte einen Pfeil. Unverschämt, weil die Mönche des Tempels Enryakuji sie für heilig und unantastbar halten. Kiyomoris kühner Akt zerschlägt den Aberglauben, der für eine lange Zeit das Leben der Menschen schwergemacht hat. Diese wichtige Szene zeigt lediglich Kiyomoris Aufgeklärtheit. Aber das entspricht selbstverständlich nicht der historischen Tatsache. Man kann sich nicht vorstellen, egal wie anmaßend die Mönche gewesen sein mochten, dass der damals wirklich existierende Kiyomori die Göttersänfte der Mönche mit einem Pfeil beleidigt haben soll.

Außerdem beklagt sich ein alter Meistermönch, Jikkyo, über den Verfall der Religionslehre des Tempelgründers Saicho. Es war noch bevor Kiyomori an die Göttersänfte einen Pfeil schießt. Jikkyo nimmt sich vor Enttäuschung das Leben. Das ist auch eine Erfindung des Schriftstellers. 

Aber es macht keinen Sinn, hier alle Abweichungen der Beschreibungen im Roman von den historischen Tatsachen aufzuzählen. Denn selbst die ursprüngliche klassische Geschichte stellt in vielen Stellen Differenzen von der Geschichte dar.

Die Originalgeschichte von Taira und die neue Interpretation von Eiji Yoshikawa sind beide Literatur. Die Literatur unterscheidet sich von der Forschung in der Geschichtewissenschaft und geht der Wahrheit der Gefühle und des Bewusstseins nach. Das ist die Hauptaufgabe der Literatur. Die Literatur versucht, die historischen Wahrheiten herauszuarbeiten, die sich von den historischen Tatsachen unterscheiden. Dann frage ich, was sind die historischen Wahrheiten, die in den Herzen der damaligen Menschen geschlummert haben.

Oder umgekehrt frage ich, was die Wahrheiten der Menschlichkeit sind. Wenn die Wahrheiten der Menschlichkeit existieren sollten, sollten nicht nur die Menschen die Wahrheiten in sich tragen, die am Ende des 12. Jh. gelebt haben. Die Wahrheiten müssen auch die Japaner in der Gegenwart mitfühlen können. Das sind die Wahrheiten, die die heutigen Japaner suchen. Die Wahrheiten brauchen auch die Japaner, die in der schwierigen Zeit in der Zukunft leben müssen. Das sind die historischen Wahrheiten.

Empfindungen über die vergangene Zeit strömen als Gedanken und neue Erkenntnisse in die Herzen der Leser herein, wenn sie den langen Roman der neu interpretierten Geschichte von Taira weiter lesen. Wenn die Leser mit den Darstellungen im Roman einverstanden sind, oder fühlen, dass Sie gegen die Darstellung sind, diese Darstellungen sind die historischen Wahrheiten.

Der erste Band und der zweite Band des Romans erzählen über die zwei großen Aufstände von Hogen und Heiji. Selbst in diesen Büchern ist eine riesengroße Menge von historischen Wahrheiten zerstreut. Welchen historischen Wahrheiten und welchen Wahrheiten der Menschlichkeit werden die Leser begegnen, wenn der Roman sich weiter entwickelt.

Eiji Yoshikawa möchte, dass die Leser das Glück entdecken, die Wahrheiten zu finden. Dafür schaut er die Leser mit dem gleichen Herzen und den gleichen Augen wie Asatori Abe an. Auf geht’s! Lasst uns die Wahrheiten in der Geschichte von Taira – Neue Interpretation suchen und die Reise in die Geschichte und die Zivilisation antreten. Denn, das bedeutet das Lesen.“