Mongaku: Als Samurai hieß er Mongaku Endo. Ein intelligenter Schüler der Kangakuin Akademie. Man erwartete, dass er, Morito Endo, die Akademie mit Auszeichnung absolvieren würde und seine Laufbahn in der Regierung machen würde. Späterer Mönch Mongaku. Morito war ein begabter Student in der Kangakuin Akademie, Kollege von Kiyomori Taira und Norikiyo Sato, dem späteren Dichtermönch Saigyo. Morito verliebte sich in Kesa, Wataru Minamotos Braut. Morito drängte Kesa zur Erwiderung seiner Liebesbekundung so hartnäckig, dass sie keinen anderen Ausweg fand, als sich das Leben zu nehmen. Sie ließ sich von Morito enthaupten. Morito wurde des Mordes einer verheirateten Frau beschuldigt und von der Garde unter dem Kommando von Tadamori Taira und Kiyomori gefahndet. Er war vom Schuldgefühl gegenüber seiner Geliebten Kesa verzweifelt und wollte sich das Leben nehmen. Er rang sich in seiner verzweifelten Lage um einen neuen Sinn für seine Zukunft und floh aus der Hauptstadt. Ihm gelang die Flucht über die Umgebung der Hauptstadt nach Kumano und er setzte sich einer strengen Ertüchtigung unter dem Wasserfall von Nachi in Kumano aus, um Erlösung und Befreiung von seiner Sünde zu finden. Er suchte seine Erlösung im Buddhismus. Er war überzeugt, dass der Buddhismus seine richtige Erlösung war, trat in den buddhistischen Stand ein und hieß Mongaku. Mongaku tauchte immer wieder in der Hauptstadt auf und kritisierte die Politik Goshirakawas und des unteren Sekretärs Shinzei Fujiwara, der viele Gegner seiner Politik zu Tode hinrichten ließ. Mongaku baute einen Tempel in Takao, Jingoji, und war mit Kiyomoris Politik nicht einverstanden, aber wollte seinen alten Kameraden nicht besuchen. Mongaku war mit Asatori Abe und Yomogi befreundet. Während der Verbannung von Yoritomo Minamoto in der Provinz Izu wurde auch er in die Nähe von Yoritomo verbannt und lernte ihn kennen. Er war von der Kapazität Yoritomos als den zukünftigen Herrscher begeistert und unterstützte ihn zum militärischen Aufstand gegen Taira. Durch die Beziehung zu Yoritomo genoss Mongaku seine besondere Stellung in der religiösen Welt und übte einen großen Einfluss auf die Politik Yoritomos in seiner neuen Samurai-Regierung.