Tomomori Taira: Vierter Sohn von Kiyomori und Tokiko. Tomomori führte in Kiyomoris Lebzeit immer wieder Tairas Truppen an und schlug zum Beispiel den Aufstand von Mochihito und Yorimasa Minamoto erfolgreich nieder. Munemori Taira entsandte jüngere Generäle wie Koremori, Michimori und Tadanori in die Nordische Küstenregion, um Yoshinaka Kiso zu unterwerfen, aber Tairas große Armee musste eine katastrophale Niederlage hinnehmen. Wenn Tomomori Tairas Armee geführt hätte, hätte der Ausgang anders ausgesehen. So musste die Familie Taira am 25. Juli 1183 die Hauptstadt Yoshinaka Kisos Armee räumen. Taira baute in Yashima auf Shikoku seine Armee wieder auf. Tomomori entwickelte sich in Tairas Armee zu einem herausragenden General. Er genoss Respekt von seinen Soldaten, verfügte über einen unbezwingbaren Willen und Kampfgeist und führte Tairas Armee zu zahlreichen Siegen über Kisos Armee an. Tomomori und Noritsune gewannen die Kämpfe gegen Kisos Truppen in Mizushima in der Provinz Harima auf Honshu, indem Tairas Truppen mit ihren Schiffen von Shikoku nach Harima übersetzten. Tomomori übernahm in der Schlacht von Ichinotani das Kommando auf der Ostseite in Ikuta, wo man die Hauptstreitkräfte von Noriyori Minamoto erwartete. Noriyoris Hauptarmee griff entgegen des Vorschlags des ehemaligen Tennos Goshirakawa überraschend am frühen Morgen des 7. Februar 1184 an und Tomomoris Armee wurde völlig auseinandergerissen. Tomomori wurde von Minamotos Samurai verjagt und konnte sich dank seines Sohnes auf ein Schiff retten. Sein siebzehnjähriger Sohn Tomoakira fiel in der Schlacht.