Tokitada Taira: Bruder von Tokiko, Schwager von Kiyomori. Er war am Anfang seiner Laufbahn in eine Schlägerei mit den Mönchen von Enryakuji verwickelt gewesen und hatte den Streit zwischen Kiyomori und dem Tempel Enryakuji (Affäre der Göttersänfte) verursacht. Er heiratete die Dame des Gemachs Sotsu, eine Dienerin des Hofes Taikenmonin (Shoko Fujiwara). Nach dem Krieg von Heiji war er zum persönlichen Sekretär des Tennos und zum Regierungsdirektor der rechten Seite aufgestiegen. Er war ein außerordentlich ehrgeiziger Macher innerhalb der Familie Taira und Kiyomoris rechte Hand. Tokitada führte ein Geheimdienstsystem ein, indem er Glatzköpfe mit roten Gewändern in der Stadt verteilte, die die Taira-Kritiker aufspüren sollten. Er soll auf der Höhe der Macht von Taira gesagt haben: „Wer nicht Taira ist, ist kein Mensch.“ Er hatte zudem weitere Ämter wie Hauptsekretär und Leitung der Hauptstadtpolizei inne. In diesem Buch bekämpft er als Leiter der Hauptstadtpolizei die Unruhen in der Hauptstadt: Brandstiftungen, Einbrüche und Raubüberfälle, die von einem gewissen Yoshitsune angeführt werden. Er fahndet intensiv nach Yoshitsune, der sich später als Doppelgänger von Yoshitsune Minamoto erweist. Doch noch kommt Tokitada nicht dahinter.