Tadamori Taira, geboren in 1096, starb 1153. Das Familienoberhaupt des damals noch sehr armen Samuraistammes Taira. Sein Vater und er dienten den Tennos Shirakawa, Horikawa und Toba. Tadamori wurde von Shirakawa und später von Toba als ihre starke militärische Stütze besonders befördert. In diesem Roman schenkt Shirakawa ihm seine Konkubine Gion-Dame zur Frau. Gion-Dame gebar von Tadamori fünf Söhne wie Kiyomori, Tsunemori, Norimori und Iemori. Kiyomoris leiblicher Vater war kein geringerer als der ehemalige Tenno Shirakawa. Gion-Dame verließ Tadamori, als Kiyomori heranwuchs und ihre Söhne noch klein waren. Später heiratete Tadamori Ariko (Zen-Nonne von Ike), die für ihn Yorimori gebar. Tadamori diente unter Toba in verschiedenen Provinzen als Gouverneur. Tadamori organisierte die Einweihung des Tempels Sanjusangendo für Toba erfolgreich und erhielt dafür eine außerordentliche Anerkennung. Er durfte als einziger Samurai in den Hohen Saal eintreten, was bis dahin das exklusive Privileg der hohen Adeligen war. Neid und Hass der Adeligen gegenüber Tadamori war groß. Seine adeligen Widersacher planten, ihn bei seinem Dienstantritt zu ermorden, aber Tadamori ahnte die Gefahr vorher und trug ein aus Holz gefertigtes, mit Silber gemaltes Schwert dabei, sodass die Adeligen vor ihm erschraken und sich zurückzogen. Auch beim Dienstantritt tanzte Tadamori trotz Hohn und Spott der Adeligen elegant. Tadamori war ein kultivierter Samurai und gewann auch als Dichter einen Namen. Er entdeckte außerdem in dem Handel mit China einen enormen wirtschaftlichen Nutzen und verdient viel Geld durch den Warenverkehr mit China. Tadamori legte für den Aufstieg seiner Familie einen wichtigen Grundstein und stieg zum Justizminister auf.