Atsumori Taira: Der jüngste Sohn von Tsunemori Taira. Ein gut aussehender junger Adeliger im Alter von siebzehn Jahren. Im Januar 1184 kam er aus Yashima, wo Taira neue Quartiere aufgebaut hatte, in die Hauptstadt geschlichen. Er besuchte heimlich seine Geliebte, die Tochter des Ministerialdirektors Chikamune Taira. Er wurde in der Nacht von Yoshitsune und seinen Mitarbeitern entdeckt und verdächtigt, aber sagte seinen Namen nicht. Atsumori hatte mit seiner Jugendliebe eigenwillig gegen das Stammesgesetz verstoßen, Tairas Armee verlassen zu haben. Nur Atsumoris ältester Bruder Tsunemasa wartete auf Atsumoris Rückkehr. Die beiden traten am 29. Januar in ihren herrlichen Kriegeraufmachungen der Ausschiffung von Tokiko an. Tsunemasa brachte Atsumori in die Truppe des Gouverneurs der Provinz Satsuma Tadanori unter. Die Familie Taira zelebrierte am 4. Februar in Fukuhara den Todestag von Kiyomori. Atsumori spielte bei dem Konzert nach der stillen Trauerzeremonie Flöte. Atsumori kämpfte in Tadanoris Einheit in der westlichen Richtung zu Akashi. Seine Truppe wurde von Minamoto geschlagen und aufgelöst. Er wurde von den anderen fliehenden Reitern abgehängt und verirrte sich allein am Strand von Suma. Er sah, dass viele Schiffe von Taira, voll beladen mit Tairas fliehenden Samurai, von Wada und anderen Stränden ablegten und ordnungslos vorbeizufahren schienen. Atsumori ritt vom Stand ins Meer zu einem der Schiffe hinein, hatte aber die Entfernung zum Schiff völlig unterschätzt. Dann rief vom Strand Naozane Kumagai nach ihm, dass er zum Strand zurückkommen und mit ihm kämpfen sollte. Es kam zum Duell und Naozane hatte Atsumori schon bewältigt, aber erkannte, dass er ein so junger adeliger Samurai war wie sein Sohn. Naozane sagte zu ihm, dass er ihn gehen lassen möchte, aber Atsumori ließ sich von ihm köpfen. Naozane ließ später Atsumoris Ärmel und Flöte zu Tsunemori, dem Vater von Atsumori, hinbringen und drückte sein Beileid aus.