Yoritomo rückt näher in den Blickwinkel. Im 8. Band ist Yoritomo fast zwanzig Jahre in Verbannung in der Provinz Izu.  Bis dahin ist er niemandem aufgefallen, weil er nach außen hin ein frommer Buddhist ist und jeden Morgen die Heiligen Schriften hersagt und abschreibt. Nur ist er ein Schürzenjäger. Er hat einige Liebesaffären. Die letzte mit Masako Hojo ist so spektakulär und zugleich kalkuliert. Alles ändert sich schlagartig, als im Mai 1180 der Aufstand von Yorimasa Minamoto und dem Prinzen Mochihito gegen Taira in Uji niedergeschlagen wird und Yoritomos Onkel Yukiie Minamoto das Verbannungshaus von Yoritomo in der Provinz Izu besucht. Yukie überreicht ihm die Befehlsschrift des Prinzen Mochihito, die dazu aufruft, Taira zu vernichten. Yoritomo hatte fast zwanzig Jahre die Welt vorgetäuscht. Jetzt ist er der richtige Feldherr und wird seine Stammesangehörigen für den Kampf gegen Taira mobilisieren. Kiyomori und die mächtigen Lokalfürsten von Taira in den benachbarten Provinzen zu Izu unterschätzen ihn. Ja zu recht. Am Anfang seines Aufstandes ist Yoritomo fast gestorben. Doch er überlebt Tairas Verfolgung. Die Gesellschaft ruft nach Erneuerung und rettet Yoritomo. Masakos Vater ist am Anfang der einzige starke Unterstützer von Yoritomo. Der Stamm Hojo überlegt sich allerdings hin und her, ob sie mit Yoritomo gehen und dabei ein großes Risiko auf sich nehmen sollen oder sich geschickt aus der Gefahr schleichen sollen. Es ist sehr interessant zu lesen, was sich in den Köpfen der mächtigen Samuraianführer seiner Zeit abspielt. Was wird aus Yoritomo? Sein Sieg liegt noch in weiter Ferne.