Noriyori Minamoto: Der Junge Samurai von Kaba, Halbbruder von Yoritomo und Yoshitsune. Seine Mutter war eine Animierfrau in der Station von Ikeda in Toe. Noriyori stieß in Kamakura zu Minamotos Armee, als Yoritomo dort eine neue Basis aufbaute. Noriyori war groß gebaut, sein Gesicht sah anders aus als Yoshitsune, und sein Benehmen und Äußeres wirkte prächtiger als Yoshitsune. Von ihm sagte man, dass er weder als Gift noch als Medizin taugte. Sein einziger Vorteil war, dass er Yoritomo absolut gehorchte. Er hatte unter Yoritomo bereits Schlachterfahrungen gesammelt. Deshalb zog Yoritomo Noriyori als Oberkommandierenden General von Kamakuras Armee dem jüngeren Yoshitsune vor. Am 6. Januar 1184 entsendete Kamakura eine fünftausend Mann starke Armee gegen Yoshinaka Kiso in der Hauptstadt. Die Hauptarmee mit über zweitausend Soldaten wurde Noriyori Minamoto zugeteilt und sollte auf der Straße von Omi nach Seta marschieren. Noriyoris Hauptarmee hatte in Seta gegen die Truppe von Kanehira Imai zu kämpfen und war enttäuscht, dass Yoshitsune schneller die Hauptstadt erobert hatte als sie. Dennoch konnte seine Armee Erfolge vermelden. Sie töteten Yoshinaka Kiso und Kanehira Imai. Noriyori und insbesondere der Kriegsbeauftragte Kagetoki Kajiwara waren der Meinung, dass Minamotos Armee zahlenmäßig Tairas Streitkräften unterlegen und die Siegeschance gering sei. Noriyori ließ sich von Yoshitsunes Überraschungsstrategie überreden und startete den Feldzug nach Westen. Minamotos gesamte Armee zog mit dreitausend Mann am 29. Januar nach Oeyama und bereitete sich auf den Feldzug gegen Taira vor.