Hidehira Fujiwara: Der mächtige Herrscher der nördlichen Provinzen Japans. Diese Familie hatte mit der Familie Fujiwara in der Hauptstadt verwandtschaftlich nur entfernt zu tun. Sein Großvater Kiyohira und sein Vater Motohira hatten in der Stadt Hiraizumi am Fluss Koromogawa im Norden Japans eine militärische und politische Basis aufgebaut und Hidehira befestigte ihre Macht weiter. Er wurde von der Zentralregierung offiziell zum außerordentlichen Oberkommandierenden General des Ainu-Feldzuges im Norden ernannt. Er verfolgte das Ziel, seine Macht und Unabhängigkeit von der Zentralregierung möglichst lange aufrechtzuerhalten. Mithilfe der Diplomatie versuchte er eine stabile Machtbalance mit der Regierung zu finden. Hidehira wollte Yoshitsune bei sich aufnehmen und ihn später für seine Zwecke einsetzen. Als der Krieg zwischen Taira und Minamoto ausbrach, wollte er die beiden Kriegsparteien möglichst bis zur Erschöpfung und Zerstörung aufeinander hetzen. Dafür schickte er Kichiji in das zentrale Japan und ließ ihn die Lage auspähen.