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ISBN: 978-3-7481-2041-4

 

Taschenbuch, 388 Seiten, 14,99 €

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Inhalt

 

Yoshitsune erfüllte sämtliche Bedingungen, die der Leiter der Hauptstadtpolizei Tokitada Taira an den Bandenführer gestellt hatte. Dadurch konnten die gefangen genommenen Bandenmitglieder freigelassen werden. Auf Yoshitsune aber wartete in der Nacht der Riesenmönch Benkei auf der Brücke an der fünften Jo, um ihn zu töten. Doch Yoshitsune entwich in Damenumhang und Damensandalen geschmeidig und flink Benkeis langer Hellebarde. Benkeis sonst so zuverlässige mörderische Klinge schlug ins Leere. In dieser Nacht fand Benkei dank Yoshitsune seine Mutter wieder und bekehrte sich für den Rest seines Lebens zur Gefolgschaft von Yoshitsune.

 

Der alte Yorimasa Minamoto hatte siebenundsiebzig Jahre lang in der von Taira geführten Welt Erniedrigung und Beschimpfung ertragen. Sein Leben bestand einzig darin, sich in Geduld zu üben. Nun aber war er endlich an seinem lange ersehnten, einsam verfolgten Ziel angelangt. Yorimasa sah den unverkennbar beginnenden Untergang der Macht von Taira. Goshirakawas Sohn, der Prinz Mochihito, verfasste eine radikale Aufrufschrift für die Minamotos: „Schlagt Kiyomori Taira und seine Bande nieder!“ Diese übergab er Yorimasa und Yukiie Minamoto. Damit hatten die im Untergrund lebenden oder im Dienst des mächtigen Taira stehenden treuen Samuraianführer der Minamoto-Stämme im Osten Japans endlich eine offizielle Legitimation zum Aufstand. Der Pfeil gegen Kiyomori wurde endlich abgeschossen.