Eiji Yoshikawa (1892 - 1962) ist einer der bekanntesten Schriftsteller in Japan und schrieb viele volksnahe Romane. Er schrieb schon früh Romane über historische Personen und Themen. Von 1935 bis 1939 schrieb er den Serienroman "Miyamoto Musashi", der in einer Wochenzeitung erschien. Kein anderer Serienroman wurde so viel gelesen wie "Miyamoto Musashi". Seine schriftstellerische Darstellung des berühmten Schwertkämpfers fand bei den Japanern, die unter den miserablen Umständen des Zweiten Weltkriegs litten, ein starkes Echo. "Miyamoto Musashi" wurde als ein Roman der volksnahen Literatur ein großer Erfolg. Eiji Yoshikawa war von der Niederlage des Zweiten Weltkrieges und der unvorstellbaren Zerstörung Japans sehr enttäuscht und konnte mehrere Jahre nicht schreiben. Er begann erst 1950 mit seinem großen Roman "Shin Heike Monogatari (die Geschichte von Taira - neue Interpretation)" und schloss ihn nach 7 Jahren ab. In diesem, ebenfalls als Zeitungsserie erschienenen Roman interpretierte Eiji Yoshikawa das Schicksal der Familie Taira, die in dem Machtkampf gegen den Erzrivalen Minamoto unterging, aus einem neuen Blickwinkel. Dieser Historienroman sprach viele Japaner an, die in den Folgejahren nach dem Zweiten Weltkrieg erst langsam wieder nach vorne sehen konnten, und wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet. Eiji Yoshikawa schrieb bis zu seinem Tod weitere Historienromane.